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The Howlin’ Brothers (USA)

Bluegrass, Blues and Oldtime Roots
Die dunkle Seite der Country Musik hat sich mittlerweile sogar in Nashville eingenistet, auf der anderen Seite des Cumberland Rivers, in East Nashville. dort wo ansonsten die aseptische Country-Variante das Sagen hat.
Drei wilde Kerle mit dem schönen Namen „The Howlin’ Brothers“ pflegen dort einen rauen rhythmusstarken Stil, in dem sich praktisch die gesamte Roots Music des Südens findet. Sie spielen in den wilden Hinterhof Clubs abseits des Country Establishments. Ihre Songs haben das zentrale Thema „Trouble“, so auch der Name ihres aktuellen Albums. Die drei „Brüder im Geiste“ besitzen eine musikalische Bandbreite, die heute selten ist und ein großes Verständnis für die einzelnen Charakteristiken voraussetzt. Ihr Southern Roots Dinner mit Rock’n’Roll Energie ist gewürzt mit Blues, Oldtime, Bluegrass, Old Country und einer Prise Dixieland Jazz. Auf der Bühne erklingen Banjo, Fiddle, Kontrabass, Gitarre und Mundharmonika und landauf landab preist man das authentische und kraftvolle Auftreten des Trios. Bei der Bluegrass Jamboree Tournee 2015 rissen sie das hiesige Publikum zu großer Begeisterung hin, nicht zuletzt dank authentischer Step-Tanz Einlagen von Gitarrist Jared Green und der großartigen Stimme von Ian Craft.

Abseits des glitzernden Mainstreams Nashvilles sind die Howlin‘ Brothers zu Hause. Jenseits des Cumberland Rivers liegt ein kleines gallisches Dorf, das sich dem Country widersetzt. Die drei Musiker haben die gesamte Roots Music des Südens vereint und sitzen damit zwischen den Stühlen. Musikalisch leben sie in ihrer eigenen Welt und genau das macht diese Band aus. Heraus kommt der wohl schrägste Höhepunkt des Abends. Die Außenseiter überzeugen mit schwindelerregenden Banjo-Solos, herrlich tiefgreifenden Blues-Elementen und beschwingtem Dixieland Sound. Die Musikwelt braucht mehr tapfere „Gallier“, die sich dem Mainstream widersetze“. (Der Westen, Heiligenhaus, 2015)

mit Genehmigung von Music Contact Rainer Zellner, 18.04.2017

 

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